Wädi bei den Appenzellern

Am letzten Samstag hat uns Tüpfli mit dem Mercedes Sprinter seines Arbeitgebers nach Stein AR entführt. Nach einer kurzen Erfrischungsrast bei Kafi und Gipfeli – s’hätt aber nüd für all glanget – machten wir einen individuellen Rundgang durchs Heimatkundemuseum. Dann schon wieder Rast im Restaurant. Suppe, Südwurst mit Chäshörndli und Öpfelmues und alle müden Geister waren wieder munter. Erster Höhepunkt: Tüpfli zahlt seine Wettschulden. «Man» hatte ihm ein Ei gelegt, er legt eines in Rhythmos Hände, prall gefüllt mit eintausend Fünferli. (es ging um die Wahl von Trump)
Nach dem Essen dann die Führung durchs Museum. Teil 1 «Berufe in der Textilindustrie». Hier werden noch Details zum Beruf des «Seidenspitzenstreichers» gesucht. Bitte bei mir melden, wenn du etwas darüber weisst. Teil 2, im Keller, hochinteressant was uns Frau Bickel zum Weben und Sticken beigebracht hat. Eine «angefressene» Koryphäe, auf beiden Gebieten. Keine Erinnerungen an Frau Inauen, aber uf d’Schnurre gheit isch auch d’Frau Bickel nüd und weiss alles über ihr Metier.
Ein rundum gelungener Anlass, von Tüpfli bis zum chlynschte Tüpfli perfekt organisiert. Sogar der kleine Umweg bei der Rückfahrt über Hundwil, zur Bäckerei Hirschen war ein Volltreffer. Auch für die Bäckersfrau, welche uns vor der Ladentüre verabschiedete, nachdem fast alle Gestelle leergeräumt waren. Winkend rief sie: «Ihr chönd jederzyt wieder cho!» Wir hatten kiloweise Biberli & Co. an Bord.

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