Landenberger Stammausflug
Landenberger Stammausflug nach Burgdorf 4. -6. Juli 2025
2024 wurde die Tradition der alle zwei Jahre stattfindenden Landenberger Stammreise durch die Jubiläumsaktivitäten der Textilia jäh unterbrochen. Die letzten sechs Reisen haben Smart und Hanni organisiert, aber in diesem Jahr wollten sie eine Pause einlegen. Deshalb haben sich Romeo und Julia vorgedrängt.
Burgdorf wurde bei einem Tagesausflug entdeckt. Eine kleine Umfrage hat ergeben, dass östlich von Zürich die alte Zähringerstadt nur wenig bekannt ist. Das Hotel Berchtold hat uns auf Anhieb überzeugt und die kurzen Wege zur alten Ober- und Unterstadt auch. Ausserdem hat Burgdorf eine interessante Geschichte zu bieten. Also Rekognoszieren, Lokale und Führungen aussuchen und buchen.
So kam es, dass sich zehn Landenberger und Landenbergerinnen pünktlich trafen im HB Zürich. Struppi und Christine sassen schon im richtigen Zug und haben für uns Plätze freigehalten. Eine gute Stunde später Ankunft in Burgdorf und kurz darauf im Hotel. Einchecken, Kaffeetrinken und ab zum ersten Höhepunkt. Im Alten Schlachthaus stehen Teil des Lebenswerks von Bernhard Luginbühl. Berühmt ist er für seine überdimensionalen Maschinen und Skulpturen. Aber aus seinem früheren Wirken gibt es sehr viele Zeichnungen, alle in schwarz-weiss. Seine Schwiegertochter, Marlis Luginbühl, zeigte und erklärte uns nicht nur die Kunst, sondern auch den Menschen Bernhard Luginbühl. Bei einem kleinen Apéro konnten die rostigen Maschinen weiter inspiziert werden. Kurzer Spaziergang zum Nachtessen im Biergarten vom Schützenhaus mit Burgdorfer Bier. Heimweg mit Blick auf das Schloss via die alte Holzbrücke über die kleine Emme hin bis zur grossen Emme. Dort dem Ufer entlang durch einen grünen Buschtunnel direkt zum Schlummerbecher in der Unterkunft.
Am Samstag eine Führung genannt „Schnousitour“ durch Burgdorf vorbei bei vier Läden, wo es etwas zum Probieren gab mit den entsprechenden Erklärungen dazu. Der Stadtführer erzählte uns Teile der Geschichte zu und über Burgdorf. In der Oberstadt angekommen, endet die Führung bei einem feinen Glacé und alle Teilnehmer hatten noch viel Zeit Burgdorf auf eigene Faust zu erkunden. Gemeinsames Abendessen auf der Terrasse, gegenüber des Nachtquartiers. So blieb nur noch ein kurzer Heimweg in Richtung Bettstatt vorbei beim obligaten, letzten Becher.
Ein stärkendes Frühstück rundete am Sonntag unser Burgdorferlebnis ab, und der Zug brachte uns entspannt in die Heimat zurück. Hier endet ein gelungener und entspannter Ausflug mit guten Gesprächen; viel Lachen und neuen Erkenntnissen über Burgdorf.
Dank und Gruss
Mit weiss-lila-weiss
Romeo
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